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Schulambulatorien in Merka

Im Zentrum von Merka hatte die Italienerin, Annalena Tonelli Grundschulen aufgebaut, in der heute rund 2500 Kinder zur Schule gehen. Die Kinder sind oft unterernährt und krank. Um die medizinische Versorgung und eine medizinischen Gesundheitserziehung sicher zu stellen, wurde bereits 1992 ein Schulambulatorium eingerichtet, das heute von Mitarbeitenden von swisso-kalmo geführt wird. Seit 2005 wurde noch die medizinische Versorgung einer kleineren Schule, der Bederschule, in der Nähe des Peter-Dürner-Hauses übernommen. Versorgt werden hier die Kinder mit ihren Müttern. Sofern möglich, wird auch Essen abgegeben. Seit 2003 unterstützt UNICEF swisso-kalmo mit Medikamenten für Wurmkuren, Schmerzmittel, ORS (oral rehydration für an Durchfall erkrankte Kinder), Mittel gegen Krätze, Vitamine, Desinfektionsmittel etc. sowie medizinisches Hilfsmaterial. Für swisso-kalmo ist der Erhalt der Medikamente durch internationale Organisationen vor allem auch wegen der dadurch garantierten Qualität der Medikamente wichtig. Der Einkauf von Medikamenten auf dem afrikanischen Markt ist auch immer mit Risiken bezüglich des Gehaltes der Arzneien verbunden.


Dorfambulatorien

Jilib-Merka und Medina sind zwei Dörfer rund 20 km im Norden von Merka. Seit 1994 bzw. 1998 führt swisso-kalmo in diesen Dörfern zwei kleineren Ambulatorien. Die Mitarbeitenden stellen die medizinische Grundversorgung der Dörfer sicher. Sie bekommen die Medikamente, medizinische Hilfsmittel und alles was sie für ihre Arbeit brauchen. Auch die Löhne bezahlt swisso-kalmo. Zur Weiterbildung kommen die Mitarbeitenden nach Merka. Die Gebäude werden von den Dörfern zur Verfügung gestellt.